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Simones Besuch bei Antonella – Vom Karlsruher Atelier nach Sizilien

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Simones Besuch bei Antonella – Vom Karlsruher Atelier nach Sizilien Was passiert, wenn eine begabte Schneiderin aus Karlsruhe ihrem Traum folgt und nach Sizilien auswandert? Simones Besuch bei Antonella erzählt eine Geschichte über Mut, Freundschaft, Katzen – und einen Vulkan. Einleitung: Wenn ein Traum langsam Form annimmt Manchmal beginnen große Veränderungen ganz unscheinbar. Mitten im Alltag, zwischen Nähmaschine, Kundengesprächen und dem Geräusch einer Straßenbahn, die durch Karlsruhe fährt. So begann auch die Geschichte von Simones Besuch bei Antonella . Viele Jahre lang führte Antonella eine Änderungsschneiderei im Passagehof in Karlsruhe. Doch wer sie kannte, wusste: Für sie war das nie einfach nur eine Schneiderei. Es war ihr Atelier. Ihr kleines Designstudio. Ihr persönlicher Showroom. Dort arbeitete sie mit Stoffen, Schnitten und Ideen – mit einer Präzision, die nur Menschen besitzen, die Mode nicht nur herstellen, sondern fühlen . Und genau dort begann auch eine Fr...

Addiopizzo: Wie Gemeinschaften in Palermo & Catania sich gegen Mafia-Erpressung wehren

  Addiopizzo: Wie Gemeinschaften in Palermo & Catania sich gegen Mafia-Erpressung wehren Mafia -Erpressung klingt für viele wie ein Relikt aus alten Filmen. In Palermo oder Catania ist das Thema aber alles andere als Kino. Jahrzehntelang war es normal, dass Ladenbesitzer, Restaurantbetreiber oder Bauunternehmer regelmäßig Schutzgeld – den sogenannten pizzo – zahlen mussten. Wer sich weigerte, riskierte eingeschlagene Schaufenster, Brandanschläge oder Schlimmeres. Doch in den letzten zwanzig Jahren hat sich in Sizilien etwas bewegt. Und das trägt einen Namen: Addiopizzo . Was ist Addiopizzo? Addiopizzo (übersetzt: „Tschüss, Schutzgeld“) ist eine Bürgerinitiative, die 2004 in Palermo von jungen Leuten ins Leben gerufen wurde. Die Gründer waren eigentlich auf Wohnungssuche. Als sie feststellten, dass Bauunternehmen fast ausnahmslos unter Mafia-Druck standen, beschlossen sie, das Thema nicht zu ignorieren. Stattdessen hängten sie in der Stadt Flugblätter auf mit dem Satz: „Ein Vol...